Bewirtschaftung des IV-Depot
Die SAHB bewirtschaftet seit bald 40 Jahren die IV-Depots an acht Standorten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen. Sobald ein Hilfsmittel nicht mehr benötigt wird, wird es an ein IV-Depot zurückgegeben und dort eingelagert, bis es erneut zum Einsatz kommt. Bei Bedarf durch eine andere Person wird es in einer unserer Werkstätten professionell gereinigt, sorgfältig revidiert, an individuelle Anforderungen angepasst und wieder ausgeliefert. Auf diese Weise entsteht ein funktionierender Kreislauf, der die Lebensdauer der Hilfsmittel deutlich verlängert. Rund ein Drittel der zurückgegebenen Hilfsmittel sind in einem Zustand, der eine Wiederverwendung erlaubt.
Spenden in andere Länder
Hilfsmittel, die zwar optisch Gebrauchsspuren aufweisen, aber weiterhin funktionstüchtig sind, werden sinnvoll weiterverwendet und in Länder gespendet, in denen sie dringend benötigt werden. Dadurch wird ihr Nutzen maximiert und gleichzeitig Abfall vermieden. Nicht mehr gebrauchsfähige Hilfsmittel werden fachgerecht zerlegt und umweltgerecht entsorgt, sodass wertvolle Rohstoffe möglichst zurückgewonnen werden können.
Auf diese Weise entsteht ein nachhaltiger Kreislauf, der Ressourcen schont und gleichzeitig ermöglicht, schnell auf veränderte Bedürfnisse zu reagieren – etwa bei wachsenden Kindern oder bei fortschreitenden Erkrankungen.
Ohne Profit
Das IV-Depot erhält für jedes Hilfsmittel einen Pauschalbetrag von der IV. Dieser deckt Material, Wartung und Löhne der Mitarbeitenden. Der erwirtschaftete Überschuss aus den IV-Depots fliesst Ende Jahr ans BSV zurück. Die SAHB erzielt keinen Gewinn aus der Bewirtschaftung des IV-Depots.