Bau - Die SAHB – Ihre unabhängige Beraterin und Dienstleisterin für Hilfsmittel in der Schweiz

Bau

Bau­li­che Anpas­sun­gen ermög­li­chen Men­schen mit Behin­de­run­gen, ihre Woh­nung, den Arbeits­platz oder das Wohn­um­feld sicher, selb­stän­dig und zweck­mäs­sig zu nut­zen. Die Inva­li­den­ver­si­che­rung (IV) unter­stützt dabei ein­fa­che, zweck­mäs­si­ge und wirt­schaft­li­che Lösun­gen, die zur Ein­glie­de­rung not­wen­dig sind. Eine sorg­fäl­ti­ge Pla­nung und eine früh­zei­ti­ge Bera­tung sind ent­schei­dend. Die­se Schrit­te füh­ren die ver­si­cher­te Per­son sicher durch den Prozess: 
Schritt 1

Bera­tung durch die SAHB

Gemein­sam wird geklärt, ob eine bau­li­che Mass­nah­me not­wen­dig ist und wel­che Lösun­gen finan­zi­ell rea­lis­tisch sind.

Schritt 2

Offer­ten & Abklä­run­gen einholen

Sie holen Offer­ten ein (mit Plänen/Skizzen). Bei Miet­woh­nun­gen: Zustim­mung des Ver­mie­ters. Bei grös­se­ren Umbau­ten: Pla­nung durch Fachpersonen.

Schritt 3

Gesuch an die IV-Stelle

Die SAHB erstellt auf Basis der Unter­la­gen den Finan­zie­rungs­vor­schlag. Sie rei­chen das Gesuch bei der IV ein.

Schritt 4

Ver­fü­gung abwarten

Die IV ent­schei­det über die Kostenübernahme.
Wich­tig: Die Ver­fü­gung ist kein Auftrag.

Schritt 5

Auf­trag, Umset­zung & Abrechnung

Sie beauf­tra­gen die Hand­wer­ker, über­wa­chen den Umbau und rei­chen die Rech­nun­gen gemäss IV-Rege­­lung ein (direk­te Abrech­nung oder Kostenbeitrag).

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[Titel] - Die SAHB – Ihre unabhängige Beraterin und Dienstleisterin für Hilfsmittel in der Schweiz 17
Bau­li­che Anpas­sun­gen ermög­li­chen Men­schen mit Behin­de­run­gen, ihre Woh­nung, den Arbeits­platz oder das Wohn­um­feld sicher, selb­stän­dig und zweck­mäs­sig zu nut­zen. Die Inva­li­den­ver­si­che­rung (IV) unter­stützt dabei ein­fa­che, zweck­mäs­si­ge und wirt­schaft­li­che Lösun­gen, die zur Ein­glie­de­rung not­wen­dig sind. Eine sorg­fäl­ti­ge Pla­nung und eine früh­zei­ti­ge Bera­tung sind entscheidend.

Wel­che bau­li­chen Anpas­sun­gen gibt es?

  • Zugang & Mobilität
  • Ram­pen und Schwellenlösungen
  • Trep­pen­lif­te
  • Hebe­büh­nen / Plattformlifte
  • Elek­tri­sche Türantriebe
  • Hand­läu­fe
  • Ter­ras­­sen- und Balkonzugänge
  • Sani­tär & Hygiene
  • Anpas­sun­gen von Nasszellen
  • Bar­rie­re­freie Duschen
  • Dusch-WC-Anla­­gen
  • Wohn- & Arbeitsplatzanpassungen
  • Unter­fahr­ba­re Küchen
  • Arbeits­platz­hö­hen / Möbelauszüge
  • Bewe­gungs­flä­chen­ver­grös­se­rung
  • Umbau­ten für Hilfs­mit­tel (z. B. Deckenlifte)

Was müs­sen Klient:innen beson­ders beachten?

  • Früh­zei­ti­ge Abklä­rung: Eine Bera­tung durch die SAHB, Pro Infir­mis, Pro­cap oder das ZHB hilft, Bedarf, Krank­heits­bild und mög­li­che Lösun­gen kor­rekt einzuschätzen.
  • Scha­den­min­de­rungs­pflicht: Die IV über­nimmt nur Mass­nah­men, die ein­fach, zweck­mäs­sig und wirt­schaft­lich sind. Die ver­si­cher­te Per­son muss bei Woh­nungs­wech­sel oder Umzug nach­weis­lich geeig­ne­ten Wohn­raum suchen und begrün­den, wes­halb eine Anpas­sung not­wen­dig ist.
  • Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen klä­ren: Vor jedem Umbau muss abge­klärt wer­den, ob die IV über­haupt zustän­dig ist.
  • Kos­ten­gut­spra­che muss vor Bau­be­ginn vor­lie­gen: Wird in Vor­aus­leis­tung gebaut, kann die IV die Kos­ten nur anteils­mäs­sig übernehmen.
  • Berück­sich­ti­gung von Neu­bau / Roh­bau: Bei Neu­bau­ten müs­sen IV-rele­­van­­te Anfor­de­run­gen bereits geplant wer­den (z. B. Tür­brei­te 80 cm, Roll­stuhl­gän­gig­keit). Die IV finan­ziert bei Neu­bau­ten nur die behin­de­rungs­be­ding­ten Mehr­kos­ten, nicht die gesam­te bau­li­che Lösung.
  • Exma VISION Oen­sin­gen nut­zen: Geplan­te Nass­raum­lö­sun­gen kön­nen in der Aus­stel­lung in Ori­gi­nal­grös­se nach­ge­baut und visua­li­siert werden.

Was ist im Vor­feld zu prüfen?

  • Bei Miet­woh­nun­gen Zustim­mung des Ver­mie­ters: Die IV ver­langt eine schrift­li­che Bewil­li­gung des Ver­mie­ters inklu­si­ve Rege­lung zum mög­li­chen Rückbau.
  • Bau­ein­ga­be­pflicht: Bei grös­se­ren Pro­jek­ten ist eine fach­ge­rech­te Pla­nung durch Architekt:in, Bau­lei­tung oder Bau­fach­leu­te erforderlich.
  • Wohn­ob­jekt prü­fen (Neu­bau / Roh­bau / gekauft / Mie­te): Je nach Aus­gangs­la­ge über­nimmt die IV unter­schied­li­che Tei­le der Kosten.
  • Ärzt­li­che Ver­ord­nung (falls Hilfs­mit­tel­an­tei­le:) Für Hilfs­mit­tel im Zusam­men­hang mit bau­li­chen Mass­nah­men wird eine ärzt­li­che Ver­ord­nung benötigt.

Offer­ten: Anfor­de­run­gen für Hand­wer­ker und Baufirmen

Die­se Infor­ma­tio­nen kön­nen direkt an Hand­wer­ker wei­ter­ge­ge­ben werden:

  • Name der ver­si­cher­ten Per­son muss auf der Offer­te stehen
  • Detail­lier­te und nach­voll­zieh­ba­re Positionen
  • Kei­ne Pauschalbeträge
  • Kei­ne Posi­tio­nen wie „Diver­ses, Reser­ve, Unvorhergesehenes“
  • Skiz­ze oder Plan bei kom­ple­xe­ren Arbei­ten beilegen
  • Nicht-inva­­li­­di­­täts­­be­­din­g­­te Arbei­ten müs­sen sepa­rat offe­riert werden
  • Kos­ten für Bauleitung/Koordination sepa­rat aufführen
  • Offer­ten wer­den der ver­si­cher­ten Per­son gesen­det, die die­se an SAHB / IV weiterleitet

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Wei­te­re Fachbereiche

Wir bera­ten Sie bei der Wahl eines geeig­ne­ten Hilfs­mit­tels –unab­hän­gig und kom­pe­tent. Unser Ziel: Men­schen mit Ein­schrän­kun­gen selb­stän­dig am Leben teil­ha­ben lassen.

Erleb­nis­be­rich­te zu bau­li­chen Massnahmen

Ent­de­cken Sie die Welt der SAHB und was wir jeden Tag unter­neh­men für ein hin­der­nis­frei­es und selbst­stän­di­ges Leben.

„Ste­hen ist mehr als auf­recht sein“
Hilfs­mit­tel Erwach­se­ne / Hilfs­mit­tel für Kin­der / Roll­stüh­le für Erwachsene 
  • von Anni­na Humanes 

„Ste­hen ist mehr als auf­recht sein“ 

Wer ste­hen kann, denkt meist nicht dar­über nach. Man steht auf, nimmt eine Tas­se aus dem Schrank, rührt in der Pfan­ne, dreht sich im Gespräch jeman­dem zu oder steht kurz auf, weil lan­ges Sit­zen unbe­quem wird. Ste­hen gehört so selbst­ver­ständ­lich zum All­tag, dass sei­ne Bedeu­tung oft erst sicht­bar wird, wenn es nicht oder nur mit Unter­stüt­zung mög­lich ist.

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Sicher ste­hen, aktiv teil­neh­men – das pas­sen­de Steh­sys­tem für jede Entwicklungsphase
Hilfs­mit­tel für Kinder 
  • von Mar­ke­ting SAHB Hilfsmittelberatung 

Sicher ste­hen, aktiv teil­neh­men – das pas­sen­de Steh­sys­tem für jede Entwicklungsphase 

Ste­hen ist weit mehr als eine the­ra­peu­ti­sche Mass­nah­me. Für Kin­der mit neu­ro­lo­gi­schen oder kom­ple­xen kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen kann regel­mäs­si­ges Ste­hen einen ent­schei­den­den Bei­trag zur kör­per­li­chen Ent­wick­lung, zur Akti­vi­tät und zur sozia­len Teil­ha­be leisten. 

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„Klärt im Vor­feld ab, ob eure Bedürf­nis­se gedeckt sind“
Hilfs­mit­tel Erwachsene 
  • von Nino Campanella 

„Klärt im Vor­feld ab, ob eure Bedürf­nis­se gedeckt sind“ 

Ein Auto­un­fall riss David Per­ren aus sei­nem gewohn­ten Leben – er wur­de von jetzt auf sofort Tetra­ple­gi­ker. Der jun­ge Mann arran­gier­te sich und bereist seit­her im Roll­stuhl die ver­schie­dens­ten Län­der. Die Rei­sen orga­ni­siert er meist selbst. Im Herbst 2022 besuch­te er mit sei­nen Liebs­ten das mys­ti­sche Island.

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„Man muss auch eine Por­ti­on Fle­xi­bi­li­tät einpacken“
Hilfs­mit­tel Erwach­se­ne / Roll­stüh­le für Erwachsene  / Elektrorollstuhl 
  • von Nino Campanella 

„Man muss auch eine Por­ti­on Fle­xi­bi­li­tät einpacken“ 

Feri­en sind die schöns­te Zeit des Jah­res. Für Men­schen mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen stellt sich jedoch aus­ser­halb der eige­nen vier Wän­de die Fra­ge nach Bar­rie­re­frei­heit. Dar­über spricht Hele­na Big­ler, Lei­te­rin Rei­sen und Sport bei Pro­cap Schweiz, mit der Exma INFO. Zudem gibt sie Tipps, wor­auf Inter­es­sier­te beim Buchen von Feri­en ach­ten müssen.

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„Ich möch­te wei­ter­hin auf dem Hof mithelfen“
Hilfs­mit­tel Erwach­se­ne / Roll­stüh­le für Erwachsene  / Elektrorollstuhl 
  • von Nino Campanella 

„Ich möch­te wei­ter­hin auf dem Hof mithelfen“ 

Bir­git Kün­dig führt mit ihrem Mann auf 800 m ü. M. einen gros­sen Bio-Bau­ern­hof mit Kühen, Scha­fen und Hüh­nern, obwohl sie Mul­ti­ple Skle­ro­se (MS) hat. Seit dem Jahr 2022 besitzt sie einen gelän­de­taug­li­chen Elek­tro­roll­stuhl. Dank die­sem kann sie wie­der mit den Hun­den spa­zie­ren gehen und die Hüh­ner selbst­stän­dig versorgen.

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