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Gute Fahrt

Was für Elek­tro­roll­stüh­le gibt es? Erfah­ren Sie mehr über die
Unter­schie­de und Beson­der­hei­ten. Übri­gens: Auch Rei­sen sind
mit Elek­tro­roll­stüh­len mög­lich. Dazu braucht es eine gute
und früh­zei­ti­ge Planung.

Ein pas­sen­der und mit dem rich­ti­gen Zube­hör aus­ge­stat­te­ter Elek­tro­roll­stuhl erleich­tert den All­tag Betrof­fe­ner und ihrer Ange­hö­ri­gen beträcht­lich. Wel­ches das rich­ti­ge Pro­dukt ist, hängt vom Krank­heits­ver­lauf, aber auch dem Sta­di­um der Erkran­kung ab. Eine per­sön­li­che Bera­tung einer Fach­per­son ist das A und O.

Die Her­stel­ler ver­bes­sern ihre Pro­duk­te lau­fend. Sie brin­gen immer wie­der neue Model­le und Zube­hör auf den Markt. Zudem ver­fü­gen die meis­ten Elek­tro­roll­stüh­le über pro­gram­mier­ba­re Steue­run­gen. Das bedeu­tet, dass die Fahr­ei­gen­schaf­ten so ein­ge­stellt wer­den kön­nen, dass Benut­zer mit ein­ge­schränk­ten kör­per­li­chen Mög­lich­kei­ten das Fahr­zeug sicher bedie­nen können.

Die Modell­wahl
Elek­tro­roll­stüh­le müs­sen prä­zi­se an die kör­per­li­chen und indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten der Benut­zer pas­sen. Die­se ver­brin­gen oft vie­le Stun­den pro Tag im Elek­tro­roll­stuhl, des­halb soll­te er auch bequem sein und zwin­gend die rich­ti­ge Sitz­brei­te, Sitz­tie­fe und Rücken­hö­he auf­wei­sen. Fer­ner hän­gen die Anfor­de­run­gen der Bau­wei­se und Fahr­ei­gen­schaf­ten von der Art des Ein­sat­zes ab. Ein geeig­ne­ter Park­platz mit einer Auf­la­de­mög­lich­keit für die Bat­te­rien soll­te vor­han­den sein.

Muss­kri­te­ri­en schrän­ken die Wahl eines Stuh­les ein: Muss er in einen engen Per­so­nen­lift pas­sen? Ist ein Platt­form­lift mit einer Gewichts­li­mi­te bis 250 Kilo­gramm vor­han­den? Wel­che elek­tri­schen Ver­stell­mög­lich­kei­ten muss er auf­wei­sen? Nicht alle Model­le bie­ten die­sel­ben Optio­nen. Grund­sätz­lich unter­schei­det man drei Ein­satz­ar­ten von Elektrorollstühlen:

Innen­be­reich
Der Elek­tro­roll­stuhl für Innen soll­te mög­lichst kom­pakt und wen­dig sein. Er muss klei­ne Wen­de­krei­se fah­ren kön­nen, damit ein Abdre­hen im Flur, in den Räu­men und im Bade­zim­mer mög­lich ist. Vie­le Türen sind nur 80 Zen­ti­me­ter breit. Die Bat­te­rie­leis­tung und die Moto­ren­stär­ke sind dem häus­li­chen Ein­satz ange­passt. Die Pneus haben ein fei­nes Pro­fil und eine Beleuch­tung braucht es nicht.

Innen- und Aussenbereich
Die­se Elek­tro­roll­stüh­le wer­den mit Abstand am meis­ten ein­ge­setzt. Hier gibt es auch die viel­fäl­tigs­ten Model­le. Sie ent­spre­chen dem Bedürf­nis der meis­ten Men­schen, sich in und aus­ser­halb der Woh­nung zu bewe­gen. Leis­tungs­fä­hi­ge Bat­te­rien und star­ke Moto­ren ermög­li­chen es, wei­te­re Distan­zen zurück zu legen. Die Reich­wei­te ist von Modell zu Modell ver­schie­den. Unge­fähr 30 Kilo­me­ter sind unter idea­len Vor­aus­set­zun­gen rea­lis­tisch – je nach Stre­cke und Zustand der Batterie.

Das Zube­hör und die Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten sind gross. Zudem haben die­se Roll­stüh­le Licht und Blin­ker, sodass sie im Stras­sen­ver­kehr und bei Nacht ein­ge­setzt wer­den können.

Aus­sen­be­reich
Die Grös­se und Bau­wei­se die­ser Stüh­le ist für den Aus­sen­be­reich abge­stimmt. Vie­le die­ser Stüh­le haben Vor­der­rad­an­trieb. Dank der gros­sen Vor­der­rä­der fah­ren die Benut­zer pro­blem­los über Rand­stei­ne, auf Wald­we­gen oder über Wur­zeln. Die Len­kung erfolgt über die Hin­ter­rä­der. Die­se Stüh­le haben star­ke Moto­ren, eine gros­se Bat­te­rie­leis­tung, aber auch einen grös­se­ren Wen­de­ra­di­us, wes­halb sie sich nur bedingt für Innen eig­nen. Ein Vor­teil die­ser Aus­sen­stüh­le ist die Spur­treue bei Quergefälle.

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Links: Für Innen­be­reich: A200, Otto Bock
Rechts: Für Innen- und Aus­sen­be­reich: Kite, Invacare

Antriebs­ar­ten
Bei den Elek­tro­roll­stüh­len kann je nach Her­stel­ler und Modell die Antriebs­art gewählt wer­den. Man unterscheidet:
– Frontantrieb
– Mittelradantrieb
– Heckantrieb
– 4×4­Antrieb

Die Art des Antriebs hat Aus­wir­kun­gen auf:
– Manö­vrier­fä­hig­keit, Wendkreis
– Stabilität
– Traktion
– Leistung
– Geschwindigkeit
– Schie­fe Ebe­ne ent­lang fahren
– Höhen­un­ter­schie­de, Rän­der bewältigen

Front­an­trieb
Der Front­an­trieb ist typisch für einen Aus­sen­roll­stuhl. Die Antriebs­rä­der befin­den sich vor­ne am Roll­stuhl und sind grös­ser als die Lenk­rä­der hin­ten. Gelenkt wird er mit den klei­ne­ren Hin­ter­rä­dern. Auf­grund der gros­sen Vor­der­rä­der eig­net sich der Stuhl zum Über­fah­ren von Rändern.

Mit­tel­rad­an­trieb
Hier ist der Dreh­punkt etwa in der Mit­te des Stuh­les – die­ser dreht somit auf der Stel­le. Damit ein Elek­tro­roll­stuhl mit Mit­tel­rad­an­trieb nicht kippt und sta­bil bleibt, benö­tigt er zusätz­lich vier Räder. Die­se Stüh­le sind sehr wen­dig und kom­men Innen wie Aus­sen zum Einsatz.

Heck­an­trieb
Beim Heck­an­trieb wer­den die Hin­ter­rä­der ange­trie­ben und die Lenk­rä­der sind frei beweg­lich. Elek­tro­roll­stüh­le mit Heck­an­trieb über­zeu­gen durch beson­ders sta­bi­le Fahr­ei­gen­schaf­ten auch bei hohen Geschwin­dig­kei­ten. Die­se Stüh­le sind für Innen und Aus­sen geeignet.

4×4‑Antrieb
Der Antrieb erfolgt über vier Räder. Der 4×4 ist gelän­de­gän­gig und eig­net sich somit beson­ders auf unebe­nen, schwie­rig befahr­ba­ren Wegen. Es han­delt sich um einen Aussenrollstuhl.

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Links: Der X850 Cor­pus ist für den Aus­sen­ein­satz gebaut. Auf­grund des ver­stell­ba­ren Rad­stands kann die Län­ge genau auf die eige­nen Bedürf­nis­se abstimmt werden.
Rechts: Für Aus­sen­be­reich: G 50, Invacare

Optio­nen und Zubehör
Für die meis­ten Elek­tro­roll­stüh­le gibt es Optio­nen und Zube­hör. Vie­le Optio­nen sind manu­ell oder elek­trisch ver­stell­bar. Elek­trisch ver­stell­ba­re Optio­nen sind oft nicht im Grund­preis inbegriffen.

Roll­stuhl­steue­rung und Umfeldkontrolle
Je nach Behin­de­rung kön­nen die Benut­zer an Stel­le der Joy­­stick-Steu­e­rung eine ande­re Roll­stuhl­steue­rung ein­set­zen – es gibt vie­le Möglichkeiten.

So lässt sich ein Roll­stuhl pro­blem­los steu­ern und fle­xi­bel hand­ha­ben. Um den Bedürf­nis­sen von unter­schied­li­chen Köper­be­hin­de­run­gen gerecht zu wer­den, hat man ver­schie­de­ne Steue­rungs­sys­te­me ent­wi­ckelt. Zum Bei­spiel die Kinn­steue­rung. Die Betä­ti­gung erfolgt über Hand, Kopf, Kinn, Atem, Fin­ger, Knie, Fuss, Lip­pe oder eine ande­re kon­trol­lier­te Kör­per­funk­ti­on. Die Steue­rungs­box wird unter dem Roll­stuhl­sitz oder an der Rücken­leh­ne mon­tiert und ent­hält die gesam­te Steue­rungs­soft­ware. Auf einem dazu­ge­hö­ri­gen Dis­play sind alle Roll­stuhl­funk­tio­nen dargestellt.

Zusätz­lich kön­nen die Benut­zer auch ihr Umfeld kon­trol­lie­ren: Sie bedie­nen also nicht nur den Roll­stuhl, son­dern auch die Kommunikations­ und Umfelds ­Aus­rüs­tung, wie Tele­fon, Radio, Storen oder Beleuch­tung. Die Sys­te­me sind fle­xi­bel und zahl­rei­che Steue­run­gen kön­nen nach Bedarf ein­ge­setzt wer­den. Bereits ein Nicken oder die kleins­te Bewe­gung mit einem Fin­ger rei­chen aus.

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Links: mit Mit­tel­rad­an­trieb: Qui­ckie Groo­ve M Son­der­bau, Sun­ri­se Medical
Mit­te: mit Heck­an­trieb: Forest, Vermeiren

Rechts: 4x4 Tur­bo Twist, Degon­da Rehab SA

Kin­­der-Elek­­tro­rol­l­­stüh­­le
Für die Klei­nen gibt es Kin­­der-Elek­­tro­rol­l­­stüh­­le. Sie sind klei­ner in den Abmes­sun­gen, aber die Ver­stel­lun­gen sind wie bei den «Gros­sen» erhält­lich. Damit Kin­der auf dem Boden spie­len kön­nen, gibt es Model­le, wel­che eine Aus­la­dung haben und die Sitz­flä­che nach unten gefah­ren wird.

Ser­vice
Ein Elek­tro­roll­stuhl ist fast war­tungs­frei. In der Regel müs­sen nur die Bat­te­rien regel­äs­sig auf­ge­la­den wer­den. Eine spo­ra­di­sche Kon­trol­le des Luft­dru­ckes und des Rei­fen­pro­fils ist zu emp­feh­len. All­fäl­li­ge Anga­ben vom Her­stel­ler müs­sen befolgt wer­den. Repa­ra­tu­ren soll­te nur der Fach­mann durchführen.

Bera­tung
Bei der Anschaf­fung eines Elek­tro­roll­stuhls emp­feh­len wir eine Fach­be­ra­tung, und Inter­es­sier­te soll­ten am Ein­satz­ort Pro­be fahren.

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Links: Bei­spiel einer Kinn­steue­rung mit Trichter
Rechts: Kin­der Elek­tro­roll­stuhl: K450 MX, Permobil

Rei­sen mit dem Elektrorollstuhl
Rei­sen mit dem Elek­tro­roll­stuhl sind mög­lich. Ob indi­vi­du­ell oder orga­ni­siert. Auf­grund der gros­sen Unter­schie­de im Hand­ling mit behin­der­ten Gäs­ten fällt es schwer, all­ge­mein gül­ti­ge Rei­se­tipps abzu­ge­ben. Rei­sen­de soll­ten vor­ab immer mit dem Ver­an­stal­ter, dem Trans­port­un­ter­neh­men oder dem Hotel ver­ein­ba­ren, wel­che Hil­fe­stel­lung sie benö­ti­gen. Flug­ge­sell­schaf­ten oder Anbie­ter von Kreuz­fahr­ten haben aus­ge­bil­de­tes Per­so­nal, das weiterhilft.

Rei­se­zie­le sind nicht immer opti­mal auf die Tou­ris­ten im Roll­stuhl ein­ge­stellt. Da kann es von Vor­teil sein, wenn man eine Hilfs­per­son zur Sei­te hat. Bei einem Elek­tro­roll­stuhl ist das ein kraft­auf­wän­di­ges Unter­fan­gen. Da ist ein Hand­roll­stuhl mit Naben­mo­tor eine Alter­na­ti­ve. Die­ser hat Schieb­grif­fe und wiegt deut­lich weniger.

Ver­rei­sen mit dem Flugzeug
Die Flug­hä­fen Zürich und Genf sind bestrebt, das Rei­sen für Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät mög­lichst ange­nehm und ein­fach zu gestal­ten. Dazu ste­hen zahl­rei­che Diens­te zur Verfügung.

Vor Rei­se­an­tritt
Rei­sen­de mel­den ihren Hil­fe­be­darf früh­zei­tig – bei der Buchung, spä­tes­tens aber 48 Stun­den vor Abflug – und infor­mie­ren die Flug­ge­sell­schaft oder das Rei­se­bü­ro über Art und Umfang ihrer Mobi­li­täts­ein­schrän­kung und dass sie im bat­te­rie­be­trie­be­nen Elek­tro­roll­stuhl reisen.

Hil­fe­leis­tun­gen am Flughafen
Gut vor­be­rei­tet gelan­gen sie recht­zei­tig und bequem zum Flug­zeug­sitz und vom Flug­zeug­sitz wie­der raus. Die Vor­be­rei­tung muss beim Abflug wie am Ziel­flug­ha­fen (Trans­port vom Flug­zeug in die Ankunfts­hal­le) orga­ni­siert sein. Am bes­ten infor­mie­ren sie sich auf den Web­sei­ten der Flug­hä­fen Genf und Zürich über den genau­en Ablauf. Denn am Abflug­ha­fen ange­kom­men gibt es meh­re­re Möglichkeiten:

– Rei­sen­de fin­den sich zwei Stun­den vor dem Abflug an einem der Ein­fin­de­punk­te am Flug­ha­fen ein. Die­se sind einem Pik­to­gramm beschil­dert und befin­den sich in der Nähe der Ter­mi­nal­ein­gän­ge. Dort wen­den sie sich an das zustän­di­ge Per­so­nal oder for­dern über eine Ruf­säu­le Hil­fe an. Das Flug­ha­fen­per­so­nal unter­stützt beim Check-in und beglei­tet sie zum Flugzeug.

– Nach der Auf­ga­be des Gepä­ckes mel­den sich Rei­sen­de am Check-in-Schal­­ter ihrer Air­line. Sie wer­den von dort aus zum Flug­zeug begleitet.

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Links + Mit­te: Am Flug­ha­fen (Quel­le: Urs Styger)
Rechts: Rei­sen mit der SBB (Quel­le: SBB)

Mit der Bahn zum Flughafen
Bahn­rei­sen­den ste­hen für die Anrei­se zum Flug­ha­fen mit der S‑Bahn oder dem Zug über 270 Zug­ver­bin­dun­gen aus der Schweiz und dem nahen Aus­land zur Ver­fü­gung. Sowohl die Flug­­ha­­fen-Bahn­hö­­fe wie auch die Ver­bin­dung mit dem Flug­ha­fen sind behin­der­ten­ge­recht ein­ge­rich­tet. So brin­gen bei­spiels­wei­se in Zürich die Lift­an­la­gen Betrof­fe­ne direkt auf die Per­rons und sind tak­til mar­kiert. Wenn beim Ein- oder Aus­stei­gen aus dem Zug Hil­fe benö­tigt wird, muss die­se früh­zei­tig beim Call Cen­ter Han­di­cap (T 0800 007 102) der Bahn ange­for­dert werden.

Mit dem Auto zum Flughafen
Für Elek­tro­roll­stuhl­fah­rer und geh­be­hin­der­te Per­so­nen gibt es an den Flug­hä­fen Park­erleich­te­run­gen. Auch bei der An- und Abrei­se per Bahn, Bus oder Taxi wer­den sie unter­stützt. Die Bord­stein­kan­ten sind an wich­ti­gen Über­gangs­stel­len abge­flacht, und die Türen im Ter­mi­nal­be­reich sind aus­rei­chend breit für Roll­stuhl­fah­rer. In den Park­häu­sern sind jeweils auf dem Ein­fahrts­ge­schoss in unmit­tel­ba­rer Nähe zu den Lift­an­la­gen spe­zi­ell gekenn­zeich­ne­te Parkplätze.

Sicher­heits­kon­trol­le
Alle Flug­gäs­te müs­sen vor dem Abflug die Sicher­heits­kon­trol­le pas­sie­ren. Roll­stuhl­pas­sa­gie­re, die nicht auf­ste­hen kön­nen, wer­den in einer Kabi­ne von Hand kontrolliert.

Ver­rei­sen mit dem Taxi
In der Schweiz betreibt jede grös­se­re Regi­on ihr eige­nes Behin­­der­­ten-Taxi. Auch hier emp­fiehlt es sich, den Ein­satz früh­zei­tig zu pla­nen und die gewünsch­te Fahrt der Taxi-Zen­­tra­­le zu melden.

Ver­rei­sen im Zug
Rei­sen mit einem Elek­tro­roll­stuhl ist im öffent­li­chen Ver­kehr gut mach­bar. Eine Stun­de vor Abfahrt des Zuges soll­ten die Fahr­gäs­te beim SBB Call Cen­ter Han­di­cap anru­fen. Sie erhal­ten eine Ein- bzw. Aus­stiegs­hil­fe auf 170 Stütz­punkt­bahn­hö­fen des schwei­ze­ri­schen Schie­nen­net­zes. Je nach Wagen­typ wer­den Mobil­lif­te oder mobi­le Ram­pen ein­ge­setzt. Tele­fon­num­mer: T 0800 007 102.

Obacht, manch­mal genü­gen die mini­ma­len Umsteig­zei­ten nicht aus, um den Anschluss­zug zu errei­chen. Auch hier­bei infor­miert und berät das SBB Call Cen­ter Handicap.

Schif­frei­sen
Vie­le Kreuz­fahr­ten sind mög­lich. Auch hier soll­ten sich Rei­sen­de vor dem Buchen infor­mie­ren und bera­ten las­sen. Exak­te Raum­ver­hält­nis­se und Tür­brei­ten zei­gen auf, ob ein Elek­tro­roll­stuhl mit­ge­nom­men wer­den kann. Die Anbie­ter orga­ni­sie­ren zudem auch den Trans­port bei Landausflügen.

Grup­pen­rei­sen
Behin­­der­­ten-Orga­­ni­­sa­­tio­­nen bie­ten unter ande­rem auch Aus­flü­ge und Feri­en für Elek­tro­roll­stuhl­fah­rer, oder sie ver­wei­sen auf Kon­takt­stel­len. Inter­es­sier­te infor­mie­ren sich am Bes­ten bei einer die­ser Orga­ni­sa­tio­nen. Jede Rei­se will geplant sein, man­che Umstän­de erfor­dern ein biss­chen mehr Orga­ni­sa­ti­on. Des­we­gen soll­te sich aber nie­mand die Freu­de am Rei­sen neh­men las­sen. Schliess­lich gilt: Übung macht den Meister.

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Strand­wa­gen (Quel­le: SPV)

Die wich­tigs­ten Reiseanbieter
– Pro­cap, www.procap.ch
– Schwei­ze­ri­sche Para­ple­gi­ker Ver­ei­ni­gung SPV, www.spv.ch unter Veranstaltungen
– Mobi­li­ty Inter­na­tio­nal, www.mis-ch.ch
– Flug­ha­fen Genf, www.gva.ch
– Flug­ha­fen Zürich, www.flughafen-zuerich.ch
– SBB, www.sbb.ch

Die­se Lis­te ist nicht abschlies­send. Es gibt ver­schie­de­ne Rei­se­ver­an­stal­ter, die eben­falls Rei­sen für Men­schen mit Behin­de­run­gen anbieten.